Einführung des Euro
Mit
der Einführung des Euro haben viele Unternehmen geglaubt, dass die
Präsenz einer eigenen Organisation in Form einer Betriebsstätte im
Ausland überflüssig geworden sei.
Sie haben aber mittlerweile die
Erfahrung gemacht, dass dies nicht der Fall ist und dass neben
nachlassenden Umsätzen vor allem beim Geldeingang erhebliche
Verzögerungen zu verzeichnen sind.
Verzögerungen im Zahlungsverkehr
Mahnungen
aus dem Ausland werden leider nicht ernst genommen, Überweisungen oder
Scheckzahlungen verspätet ausgeführt und bei den dann einsetzenden
Mahnungen der ausländischen Lieferanten werden die zahlreichen, im
internationalen Zahlungsverkehr eingeschalteten Zwischenbanken für die
Verzögerung verantwortlich gemacht. Daher kommt es durchaus vor, dass
die Gutschriften der vom Exporteur bei seiner deutschen Bank
eingereichten Zahlungsmittel (z.B. Schecks oder Wechsel) erst mit
Valutastellungen von 4 - 6 Wochen nach Fälligkeit erfolgen, und das bei
Zinssätzen von 8-12% p.a. für die dann notwendigen Kontokorrentkredite.
Bearbeitungsgebühren der Banken Aber
damit nicht genug. Viele deutsche Banken weigern sich sogar,
Auslandswechsel bei sich zu diskontieren, da sie das Risiko und die
formellen Schwierigkeiten beim Inkasso im Ausland fürchten. Sie nehmen
die Schecks oder Wechsel nur zum reinen Einzug, wobei sie pro Dokument
noch eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr verlangen - und das unabhängig
von der Höhe des Inkassobetrages. Dieselbe
Gebühr verlangt dann übrigens auch die ausländische Bank nochmals für
die Bearbeitung der Wechsel und Schecks, so dass hierdurch allein schon
immense Kosten entstehen. - Wer hier nicht mit großzügigen Margen
rechnet, arbeitet nur noch für die Bank!
Im Übrigen fehlt Ihnen, dem
deutschen Unternehmer, während der gesamten Laufzeit der Zahlungsmittel
(Scheck - Wechsel) die so dringend benötigte Liquidität für die
Vorfinanzierung der Produktion und der sonstigen Vorlaufkosten, so dass
sie auf Kontokorrentkredite angewiesen sind. Und wie schwer diese zu
bekommen sind, weiss gerade der deutsche Mittelstand aus eigener
schmerzlicher Erfahrung.
Forderungsmanagement mit InterGest Abgesehen
davon vertrauen die säumigen Schuldner gerne darauf, dass der Gläubiger
nicht die notwendige Kenntnis von den gesetzlichen Gegebenheiten hat
oder die Angelegenheit nicht mit dem erforderlichen Nachdruck betreibt.
Genau
hier greift die Dienstleistung der InterGest: Ein einziges
Mahnschreiben unserer Inkassoabteilung bringt oft schon den gewünschten
Erfolg. Und auch bei hartnäckigen Schuldnern finden unsere Juristen die
richtigen Mittel und Wege, um diese zur Einhaltung ihrer
Verbindlichkeiten anzuhalten.
Durch
unsere InterGest Partner vor Ort und unsere jahrzehntelange Erfahrung
können wir unsere Kunden optimal in der Wahl der richtigen Bank und des
erfolgreichen Forderungsmanagements beraten und begleiten.